Widerrufsbelehrung
Stand und Version: 22.10.2026
Diese Belehrung betrifft im Fernabsatz geschlossene Verträge über unsere Dienstleistungen, insbesondere Hosting und gesondert beauftragte Domainleistungen, soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht. Die Vertragskündigung für die Zukunft ist davon zu unterscheiden.
Widerrufsrecht
Du kannst einen solchen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung widerrufen. Bei Dienstleistungen beginnt diese Frist mit dem Vertragsschluss; die gesetzlich erforderliche Unterrichtung über das Widerrufsrecht muss erfolgt sein.
Teile deinen Entschluss eindeutig mit an:
Christian Schennen · WSP⁴ – Webspace hoch vierKämpenstr. 27 · 45147 Essen · Deutschland
E-Mail: info@wsp4.de
Telefon: +49 201 45869578
Telefax: +49 201 45847534
Du kannst dafür einen Brief, eine E-Mail oder die elektronische Widerrufsfunktion nutzen. Das untenstehende Muster ist freiwillig. Für die Wahrung der Frist genügt es, die Widerrufserklärung rechtzeitig abzusenden. Über die elektronische Funktion erhältst du unverzüglich eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, etwa per E-Mail, mit dem Inhalt deiner Erklärung sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs. Eine Begründung und ein Portal-Login sind dafür nicht erforderlich.
Folgen des Widerrufs
Bei einem wirksamen Widerruf erstatten wir die von dir erhaltenen Zahlungen unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung. Für die Rückzahlung verwenden wir grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel wie bei der ursprünglichen Zahlung; eine andere ausdrückliche Vereinbarung darf für dich keine Kosten verursachen. Für die Erstattung selbst berechnen wir kein Entgelt.
Wenn du ausdrücklich verlangt hast, dass eine entgeltliche Dienstleistung schon während der Widerrufsfrist beginnt, und die gesetzlichen Informationsvoraussetzungen erfüllt sind, kann für die bis zum Widerruf tatsächlich erbrachte Leistung ein angemessener anteiliger Wertersatz anfallen. Maßgeblich sind der vereinbarte Gesamtumfang und der bis zum Widerruf erbrachte Anteil. Eine beliebige Pauschale oder der volle Preis allein wegen des Leistungsbeginns wird daraus nicht abgeleitet.
Vorzeitiger Leistungsbeginn und Erlöschen
Die Aufforderung, bereits vor Ablauf der Frist zu beginnen, ist eine freiwillige, gesonderte Erklärung. Bei einer entgeltlichen Dienstleistung kann das Widerrufsrecht erst mit vollständiger Leistungserbringung erlöschen, wenn du vor Leistungsbeginn ausdrücklich zugestimmt und deine Kenntnis von dieser Rechtsfolge bestätigt hast. Ein vorangekreuztes Feld, die Zahlung allein oder die bloße Einrichtung eines Zugangs genügen dafür nicht.
Eine einzelne vollständig erbrachte Domainregistrierungsleistung und ein laufender Hostingvertrag sind getrennt zu betrachten. Die Registrierung einer Domain beendet nicht automatisch das Widerrufsrecht für sämtliche weiteren Vertragsleistungen. Ohne die erforderlichen gesonderten Erklärungen wird ein vorzeitiger Registrierungsbeginn nicht auf einen pauschalen „Widerrufsverzicht“ gestützt. Für kostenlose Leistungen und andere gesetzlich geregelte Fälle gelten die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen.
Freiwilliges Muster für einen Widerruf
Wenn du widerrufen möchtest, kannst du den folgenden Text ausfüllen und an uns übermitteln. Dies ist eine Vorlage zum Kopieren, Ausdrucken oder Speichern und kein gesonderter Absendevorgang.
An Christian Schennen, WSP⁴ – Webspace hoch vier, Kämpenstr. 27, 45147 Essen, Deutschland, E-Mail info@wsp4.de:
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über folgende Dienstleistung:
Leistung / Vertrag / Domain / Bestellnummer: ______________________________
Bestellt am / Vertrag geschlossen am: ______________________________
Name: ______________________________
Anschrift: ______________________________
E-Mail-Adresse für die Bestätigung: ______________________________
Datum: ______________________________
Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________________
Gesetzliche Grundlagen
Die Einzelheiten ergeben sich insbesondere aus § 355 BGB, § 356 BGB, § 356a BGB sowie § 357a BGB. Zwingende gesetzliche Rechte werden durch diese Hinweise nicht eingeschränkt.